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Kleinstanlagen (sogenannte Mikro-PV-Anlagen), die beispielsweise an einem Balkongeländer befestigt werden können, verstoßen gegen:

  • den § 49 im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
  • die DIN VDE 0100-551 (VDE 0100-551)
  • den § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)

Bereits im Jahr 2013 haben wir darauf hingewiesen, dass solche Mikro-PV-Anlagen nicht "einfach so an die Steckdose" angeschlossen werden dürfen.

Wir werden nun verstärkt darauf achten, ob sich in unserem Versorgungsgebiet solche Anlagen befinden und ggf. die Anschlussnutzung unterbrechen (§15 NAV).

Hierbei ist völlig irrelevant, wer ihr Stromlieferant ist!

Außerdem werden die Elektroinstallateure in und um unserem Versorgungsgebiet informiert, Verstoße ebenfalls bei uns zu melden. Schließlich geht es u. a. auch um die Sicherheit dieser Berufsgruppe!

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Netzanschluss: Anschlussbedingungen für sogenannte Mikro-PV-Anlagen

Bei den Verteilernetzbetreibern häufen sich die Anfragen bzgl. der Anschlussbedingungen von sogenannten Mikro-PV-Anlagen. Diese Anlagen bestehen in der Basisversion aus einem Solar-Modul und einem Modulwechselrichter. Sie werden aber auch als "Pakete" mit mehreren Modulen angeboten. Für solche Erzeugungsanlagen gilt die VDE-AR-N 4105 "Anschluss von Erzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz" und damit das übliche Anmeldeverfahren beim Netzbetreiber, auch wenn es sich nur um ein einzelnes Modul handeln würde. Eine Bagatellgrenze sieht die VDE-Anwendungsregel nicht vor. Ob eine EEG-Vergütung beansprucht wird oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Anschlussbedingungen. Im Weiteren ist zu beachten, dass diese Mikro-PV-Anlagen auch als "plug and play"-Lösung für den Anschluss an einer Steckdose angeboten werden. Gemäß DIN VDE 0100-551 ist die Einspeisung einer Stromerzeugungsanlage in einen Endstromkreis nicht zulässig.

Quelle: VBEW vom 26.03.2013

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